Taraflex® Tischtennis permanent - Der fest verklebte TT Sportbodenbelag von Gerflor
Ihr wollt keine mobile Lösung, sondern wollt euren Tischtennisfußboden-Belag permanent in eurer Halle oder in einem Raum bei euch zu Hause integrieren? Auch dafür bietet Gerflor mit dem
Taraflex® Tischtennis permanent die perfekte Lösung! In diesem Beitrag wollen wir euch diese dauerhafte Lösung einmal näher vorstellen.
Taraflex® Tischtennis permanent - Eigenschaften des dauerhaften TT Hallenbelags
Im Vergleich zu einfachen Parkettböden oder herkömmlichen Kunststoffböden besitzen die
Taraflex® Sportböden eine Reihe an Vorteilen. Besonders erwähnenswert sind dabei der bessere Kraftabbau und das geringere Verletzungsrisiko durch den mehrschichtigen Aufbau.
Die
permanenten Taraflex®Tischtennis Bodenbeläge sind in zwei Dicken erhältlich: 4,5 und 6,2 mm (Gewicht je 2,6 und 4,2 kg/m
2). Starten wir einmal mit der
Dicke 4,5 mm. Durch den mehrschichtigen Aufbau werden Kräfte, z.B. wenn ihr während des Spiels mit dem Fuß darauf tretet, besser abgedämpft und somit abgeleitet. Die Rückstauchung und -komprimierung eurer Fuß- und Beinstrukturen ist weniger belastend. Und dies nicht nur ein Mal, sondern jedes Mal wenn ihr euch darauf bewegt und das macht einen großen Unterschied aus im Vergleich zu einfachen Belägen
Die Version 4,5 mm nämlich über eine
PUR-Protect® Oberflächenvergütung, welche in Kombination mit der Vinyl Nutzschicht und einer
geschlossen-zelligen Schaumschicht für optimale Sicherheit, aber auch optimalen Halt und weniger Verletzungen sorgen.
Die dickere Version mit 6,2 mm ist mit einer Protecsol® Oberflächenvergütung (3-fach Wirkung) ausgestattet. Diese sorgt dafür, dass der Belag eine enorme Strapazierfähigkeit aufweist. Darüber hinaus ein optimales Gleitverhalten und eine extrem niedrige Reibungswärme, sodass kaum Reibungsverbrennungen nach Stürzen auftreten. Außerdem sind die Sportbodenbeläge einfach zu reinigen.
Ein weiteres Feature des 6,2 mm starken Taraflex® Tischtennis Sportbelags ist die
D-Max+™ Nutzschicht. Dies heißt, dass ein einzigartiger Komplex aus kalandrierten Vinylschichten verbaut ist, der mit einem doppelten Glasfasernetz verstärkt ist. Die Folge: Eine äußerst hohe Strapazierfähigkeit der Taraflex
® Sportböden (extrem dimensionsstabil und signifikant verbessertes Eindruckverhalten).
Last but not least: Der
CXP-HD™ Schaumträger (Cellular Xtreme Process - (Very) High Density). Daraus ergibt sich ein geschlossenzelliger Schaumträger, der mit der VHD Schaumtechnologie verschmolzen wurde. Die untere Schicht ist dabei weicher und gibt gut nach (weniger Belastung!), und die obere Schicht ist steifer sodass beim Fußauftritt mehr Oberfläche einsinkt. Dies resultiert in einer erhöhten Bewegungsfreiheit bei Rotationsbewegungen.
Weitere Eigenschaften des mobilen Taraflex® Tischtennis Sportbodens von Gerflor sind in der folgenden Tabelle für euch dargestellt (hellgrau = 4,5 mm, dunkelgrau = 6,2 mm):
| Bahnen-länge* |
Bahnen-breite |
Vertikale Stand-verformung |
Energie-rückgabe |
Gleitrei-bungsbeiwert |
Reibungs-festigkeit |
Druck-festigkeit |
Brand-verhalten |
| 20,5 lm |
1,5 lm |
≤ 2,0 mm |
≥ 0,3 m/s |
80-110 |
≤ 350 mg |
≤ 0,5 mm |
Cfl-s1 |
| 20,5 lm |
1,5 lm |
≤ 2,0 mm |
≥ 0,3 m/s |
80-110 |
≤ 350 mg |
≤ 0,25 mm |
Cfl-s1 |
*unterschiedliche Bahnlängen i.d.R. möglich
Taraflex® Tischtennis permanent - Tipps für die Verlegung des dauerhaften TT Hallenbelags
Die Verlegung der permanenten Taraflex® Tischtennis Sportböden ist
bei weitem nicht so einfach wie die der mobilen Bodenbeläge. Falls ihr selbst keine Erfahrung habt, empfehlen wir euch dringend eine
Fachfirma, die sich sehr gut mit dem Verlegen von Vinyl-Böden und Ähnlichem auskennt. Denn es gibt allein schon verschiedenste Anforderungen an den Untergrund, die zum Teil erhebliche Vorbereitungsmaßnahmen erfordern (Horizontalausgleich, glätten, schleifen, polieren, etc.). Hinzu kommt, dass bei einer unsachgemäßen Verlegung Garantieansprüche eventuell nicht geltend gemacht werden können. Daher wollen wir euch nun zusammengefasst zeigen, was alles bei der Verlegung wichtig ist.
Zuerst sollte sichergestellt sein, dass die Gerflor Sportböden an die Raumtemperatur angepasst werden. Dies geschieht, indem man die Bodenbeläge 1 Tag vor der Verlegung auslegt. Dabei sollten mindestens 18 °C herrschen, aber auch keine Hitze. Die Bodentemperatur muss mindestens 15 °C betragen, die relative Luftfeuchte sollte 40 bis 65 % betragen (all diese Angaben 3 Tage vor und 7 Tage nach der Verlegung).
Falls die Taraflex® Bodenbeläge auf beheizten Untergründen verlegt werden, sollte die Temperatur 28°C nicht übersteigen (die Fußbodenheizung dazu 3 Tage vor und 7 Tage nach der Verlegung zwischen 18 und 22 °C aufrecht erhalten!).
Die Beläge sind stets
vertikal (stehend) zu lagern. Falls beim Verlegen ein Zuschneiden nötig ist, ist dies am besten mittels Schnurschlag zu markieren und entlang eines Metalllineals erfolgt der Schnitt. Eine erste Bahn (Leitbahn) wird zur Hälfte in Längsrichtung zurückgeschlagen. Entlang einer der beiden jetzt offen liegenden Bahnenkanten wird die Lage der Naht auf dem Untergrund
markiert. Dann werden die übrigen Bahnen zur Hälfte umgeschlagen. Von der Umschlagkante beginnend wird der Klebstoff möglichst
geradlinig parallel zur Umschlagkante aufgetragen und die Bahnen unmittelbar ca. 10–15 cm ins frische Klebstoffbett eingeschoben und angedrückt. Nach ausreichendem
Auslüften wird zuerst die Leitbahn entlang der angezeichneten Linie eingelegt und mit einem Anreibebrett angerieben. Danach werden die anschließenden Bahnen eingelegt und angerieben. Analog läuft es mit den zweiten Bahnenhälften. Jedoch sollten die Bahnen hier
nicht mehr als 5-10cm in das frische Klebstoffbett eingeschoben und angedrückt werden. Hierdurch werden Umschlagwülste vermieden, die sich in der verlegten Fläche abzeichnen, und die oft beanstandet werden. Anschließend ist der Belag
anzuwalzen.
Die Gerflor Taraflex® Sportböden werden grundsätzlich mit einer
5mm breiten Vinyl-Schweißschnur thermisch verschweißt. Dies erfolgt 24 h nach dem Verkleben. Zum Ausfräsen der Nähte gibt es spezielles Werkzeug, welches die entsprechenden Anforderungen an Fräsbreite und -tiefe erfüllt. Zum Verschweißen gibt es ebenso geeignete
Schweißdrüsen. Dies kann auch automatisch erfolgen (Automatenverschweißung). Weitere
wichtige Faktoren für einen optimalen Schweißvorgang sind etwa: Ausreichende Schweißtemperatur, korrekte Schweißgeschwindigkeit und -anpressdruck, usw.
Auch wenn der Sportboden fachgerecht verlegt wurde, sind noch einige Dinge zu beachten. Eine
Reinigung sollte in sehr regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, am besten mit neutralen und nicht zu hoch konzentrierten Reinigungsmitteln. Teer, Fette, Öle, Farben, bestimmte Schuhsohlen (außer nicht abfärbende) etc. können die Optik des Belags
dauerhaft und irreversibel beeinflussen. Dies gilt auch für unsachgemäße Hitzeeinwirkungen, wie Zigarettenstummel. Übergange und Abdichtungen sind mit einem
silikonfreien Dichtstoff durchzuführen. Weitere Hinweise zur Reinigung und zu anderen Tipps gibt es auch auf Gerflor.de.