Donic Alligator Combi - das Holz mit zwei Gesichtern
Ein Alligator ist ein Reptil, welches zuweilen entspannt und nahezu starr in der Sonne liegen kann, aber gleichzeitig auch blitzschnell aggressiver agieren kann. So ähnlich kann man das "zweigesichtige"
Donic Alligator Combi Holz auch beschreiben. Die Ursache liegt in den verwendeten Materialien dieses Holzes. Details dazu finden sich weiter unten. An dieser Stelle wollen wir zunächst einmal mit einer allgemeinen Beschreibung starten. Dieses Modell ist insgesamt als
leicht (80g) zu bezeichnen. Dadurch lässt es sich mit relativ wenig physischem "Aufwand" gut beschleunigen. Zudem besteht es aus
5 Schichten. Die generelle Eignung ist für
defensive und allround(plus) Spieler zu bezeichnen.
Zwei Gesichter? Genau, aber wie ist das möglich?! Grund hierfür sind die
unterschiedlichen Furnieraufbauten bei der Vorhand- und Rückhandseite. Auf der Vorhand kommen hier zwei härtere und somit schnellere, direktere Holzsorten zum Einsatz. Bei der Rückhand hingegen sind es weichere und somit langsamere, kontrollierbarere Sorten. Dies ermöglicht also für die
Vorhand eine höhere Durchschlagskraft und mehr Offensivität (ideal für Schüsse oder Topspins), wohingegen die
Rückhand sehr kontrolliert und langsamer ist (ideal für defensives Spiel oder Blocks). In Summe ergeben sich somit ideale Voraussetzungen für vielseitige Materialspieler: Defensive aus der Distanz, gleichzeitig aber auch offensivere Möglichkeiten für (aktive) Störspieler am Tisch. Generell besticht dieses Holz auch durch ein
sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Die Furniere des Alligator Combi von Donic
Für Interessierte unter euch/Ihnen tauchen wir nun noch in die Welt der Furniere sowie deren Eigenschaften ein. Das
Herz des Holzes (Kernfurnier) besteht aus Balsa. Balsa ist ein neotropisches Holz (z.B. Süd- und Mittelamerika), welches mit einer Dichte von 130 kg/m
3 extrem leicht und mit einer Janka Härte von 88 auch sehr weich ist. Somit steht es für ein gefühlvolles und feedbackreiches Spiel, ermöglicht aber auch einen guten Katapulteffekt.
Auf der
Vorhandseite folgen nun schnellere und härtere Furniere aus
Sapeli, einem Mahagonigewächs. Dieses Holz ist deutlich schwerer (670 kg/m
3) und härter (425 Janka). Dazu kommt, dass Sapeli sehr fest ist. Dadurch wird das Holz auf der VH deutlich
offensiver, schneller und direkter ... ideal also, um auch mal offensive Spielzüge zuzulassen! Schließlich Kommt noch
Limba zum Einsatz, ein Holz aus dem südlichen Teil des Äquators, welches auch noch relativ schwer (520 kg/m
3), hart (430 Janka) und auch fest ist. Limba ist, besonders in Europa, als
Topspinholz bekannt, was jedoch auch eine
gute Kontrolle vermittelt. Auch der Klang ist bei größeren Dicken recht gut und klickartig.
Auf der
Rückhandseite des Alligator Combi von Donic kommt zum einen
Abachi zum Tragen. Dieses Holz ist in tropischen Gebieten heimisch und ist eher weniger schwer (350 kg/m
3), aber dennoch mittel-hart (430 Janka). Abachi steht für für
gute Block- und Kontereigenschaften, ideal also für ein derartiges variables Spiel. Topspins stehen hier nicht so im Vordergrund. Zum anderen kommt bei der RH Ash-Holz zum Tragen. Ash, was eine Eschenart ist, ist wiederum recht schwer und etwas härter, sodass die RH nicht allzu defensiv ausfällt.
- Donic Alligator Combi: Kombinationsholz mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf Vor- und Rückhand, ideal für variable Spielsysteme.
- Donic Alligator Anti: Kontrollstarker Anti-Topspin-Belag, der Rotation zuverlässig neutralisiert und viel Sicherheit im passiven Spiel bietet.
- Donic Alligator DEF: Defensiver Langnoppenbelag mit hohem Störeffekt und variabler Schnittentwicklung für Abwehrspieler.