Joola Santoru 3K-c - Hartes Holz mit Carbonverstärkung
Joola trumpft im Jahr 2020 besonders mit neuen innovativen Hölzern auf. Neben der Xylo oder Vyzaryz Holzserie, gibt es auch die Santoru Serie. Diese zeichnet sich durch das Vorhandensein von künstlichen Materialien aus, welche dem Holz besondere Eigenschaften verleiht. Besonders beim
Joola Santoru 3K-c ist durch die Materialpaarung bestehend aus Carbon und Hinoki eine sehr ausgeprägte Power vorhanden.
Fangen wir zunächst einmal mit dem Werkstoff
Carbon an. Carbon ist eine Faser bestehend aus Kohlenstoff, welche in Tischtennisfurnieren als eine Art flache, flächige Matrix zusammengesetzt ist. Carbon ist sehr fest, steif und reißfest. Zugleich ist es aber auch sehr leicht, was sich gut auf die Massebilanz des Holzes auswirkt. Durch diese Materialeigenschaften macht Carbon ein Holz schneller, deutlich direkter und durchschlagskräftiger. Zugleich werden störende Vibrationen reduziert.

Die Außenfurniere des Joola Santoru 3K-c sind aus hochwertigem
Hinoki Holz gefertigt. Da sich dieses als Außenfurnier weit außen, und somit neben den Belägen direkt am Ball befindet, werden auch die Spieleigenschaften des Holzes maßgeblich durch Hinoki bestimmt. Hinoki (Chamaecyparis obtusa) gehört zu den Zypressengewächsen und kommt ursprünglich in Mitteljapan vor. Der Baum wird ca. 40 m hoch, der Stamm erreicht eine Dicke von ca. 1-3 m. Das Holz ist ein sehr hochwertiges Edelholz, welches sehr widerstandsfähig gegen Nässe, Fäulnis usw. ist! Es ist
mittelschwer (440 kg/m3),
recht steif (E-Modul: 9.000 N/mm2) und
recht hart (Janka Härte: 550).
Durch diese Eigenschaften ist
Hinoki deutlich schwerer und fester (somit auch schneller und offensiver) als z.B. Balsa, Linde oder Kiri. Dies sorgt für ein
temporeiches, recht direktes und kraftvolles Spiel, was somit die bereits sehr offensiven Eigenschaften des Carbon unterstützt. Wer sich jetzt um die Kontrolle des Santoru 3K-c Sorgen macht, hier die Entwarnung: Hinoki ist nicht extrem hart, daher bleiben
Kontrolle und Gefühl auch nicht auf der Strecke. Darüber hinaus weist das Santoru 3K-c eine recht flache Ballflugkurve auf.